Verband unabhängiger Musikunternehmen e.V.
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Mar
10

Publikation „Urheberrecht im Alltag”

IRights.info

Die Bundeszentrale für politische Bildung hat auf ihrer Webseite die lesenswerte Publikation „Urheberrecht im Alltag – Kopieren, Bearbeiten, Selber machen““ als PDF zum freien Download zur Verfügung gestellt:  http://www.bpb.de/files/0GKFWO.pdf . Die Publikation steht unter einer Creative Commons Lizenz. Für alle diejenigen unter Euch, die gelegentlich ihren Eltern, Freunden oder sonstigen Bekannten erklären müssen, was sie im Netz mit Musik tun dürfen, bzw. nicht tun dürfen, ist diese Publikation auf jeden Fall ein Totschlagargument, da steht alles drin.

Von Interesse wäre in diesem Zusammenhang evtl. auch das Dossier „Urheberrecht“, einzusehen unter: http://www.bpb.de/themen/0GNUL9


Mar
10

Musik direkt vom Erzeuger auf der CeBIT Sounds

Knapp 30 unabhängige Musikunternehmen präsentieren im Rahmen des VUT-Gemeinschaftsstands ihre Angebote aus dem Bereich Auftragsmusik

Der VUT – Verband unabhängiger Musikunternehmen wird bei der Premiere der CeBIT Sounds vom 2. bis 6. März 2010 in Hannover mit zahlreichen Mitgliedern und einem eigenen Stand vertreten sein. Insgesamt sind 83 VUT – Unternehmen mit rund 200 Personen auf der CeBIT unterwegs.

Am VUT – Stand direkt werden insgesamt 27 Unternehmen den interessierten Fachbesuchern ihre Leistungen rund um das Thema „Audiobranding – akustische Markenführung“ vorstellen. Denn neben dem klassischen Handel mit Musikaufnahmen bieten VUT – Mitglieder mit zunehmendem Erfolg auch Dienstleistungen rund um die Musik an. Zu ihren Leistungen gehören neben musikalischer Rechteklärung, Musik-Supervising oder Sync- und Source-Musik, die Durchführung individueller Auftragskompositionen und ein umfassendes Consulting für Unternehmen, die sich über einen wieder erkennbaren Sound am Markt positionieren möchten.

Ihre wesentlichen Vorteile:

-          sie sind schnell, weil sie alles aus einer Hand liefern

-          günstig, weil sie in kleinen Strukturen arbeiten

-          innovativ, weil sie mit jungen nationalen und internationalen Künstlern und Partnern arbeiten.

Diese Leistungen der VUT – Unternehmen zeigen, dass sie mit der schnellen technischen Entwicklung der letzten Jahre Schritt halten und ihr Angebot an die Bedürfnisse der IT-Branche anpassen konnten. Die CeBIT Sounds als Schnittstelle und Businessplattform zwischen Musik und IT öffnet somit zum richtigen Zeitpunkt ihre Türen!

Anbei finden Sie eine Liste der VUT – Unternehmen, die sich am VUT – Stand in Halle 22, Stand S09 an verschiedenen Tagen präsentieren werden:

1fourFIVE (www.1fourfive.com)

42talent Entertainment Consultants UG (www.42talent.com)

ALG Unternehmensgruppe (www.alg-gruenderberatung.de)

Amazing Records / Castle Road Records (www.castlerecords.com)

AMV Talpa Musikverlag (www.amv-talpa.de)

B.TON Medien GmbH (www.bton.de)

BAUER STUDIOS (www.bauerstudios.de)

Bendit Entertainment (www.benditainment.com)

Bitmanager (www.bitmanager.de)

BUYÚ-RECORDS (www.myspace.com/obelz)

ChinChin Media Publishing (www.chinchin-records.com)

El Muto Records (www.el-muto.com)

famefabrik Medienagentur (www.famefabrik.de)

Lounge Records / Edition Légère (www.lounge-records.de)

MACC Media Accounting GmbH. (www.media-accounting.de)

Noizmakers Music Publish / Speedrepeat (www.noizmakers.com)

peacelounge recordings (www.peacelounge.com)

Peripherique (www.pq-world.de)

Piranha (www.piranha.de/records)

Rattay Musik / Rent a Dog (www.rattaymusic.de)

Rodeostar GmbH (www.rodeostar.de)

Suntrium Records (www.suntrium.de)

Sweet N Low (www.Sweet-n-Low.de)

tresohr (www.tresohr.de

Unicade Music (www.unicade-music.de)

Wintrup Musikverlag (www.wintrup.de)

Wohnton (www.wohnton.de)

Für Rückfragen und weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Meike Becker

Pressestelle VUT e.V.

Fidicinstrasse 3

10965 Berlin

Tel: 030 53 06 58 56

Fax: 030 53 06 58 58

Mail: becker@vut-online.de

Web: www.vut-online.de

Über den VUT:

Der Verband unabhängiger Musikunternehmen VUT ist die Interessenvertretung der deutschen Kreativwirtschaft im Bereich Musik. Zu seinen Mitgliedern zählen rund 1.200 Labels, Verleger, Produzenten und Vertriebe, die mehr als 50 Prozent der Neuveröffentlichungen auf dem deutschen Musikmarkt repräsentieren.

Als Wirtschaftsverband engagiert sich der VUT auf deutscher, europäischer und internationaler Ebene für die Wahrung und Berücksichtigung der Interessen der Musikwirtschaft, deren Kern die Musiker und Künstler bilden. Als Dienstleister bietet der VUT seinen Mitgliedern ein breites Spektrum an Beratungs-, Informations- und Serviceleistungen wie Mitgliederberatung, regelmäßige Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen, Abschluss von Rahmenverträgen, Branchennewsletter.

Darüber hinaus leistet der VUT durch seine praxisbezogene Beratung einen wesentlichen Beitrag dazu, den Nachwuchs der Musikwirtschaft auf dem Weg in eine neue Musikwirtschaftswelt zu begleiten und zu fördern. Wesentliche Schwerpunkte liegen auf den Bereichen New Media und Existenzgründung.

VUT_CeBIT_Flyer


Feb
10

November 2009


VUT Positionen zum Digitalen Musikmarkt

Hintergrund

Der VUT und seine Mitglieder begrüßen und nutzen die zahllosen neuen digitalen Möglichkeiten zur Produktion, Verbreitung und Nutzung von Musik.

Nach gut 10 Jahren substantieller Musiknutzung im Internet ist festzustellen:

(i) Die Nutzung von Musik hat stark zugenommen[1].

(ii) Die Nachfrage nach Musik und anderen Inhalten ist auch der wichtigste Treiber des Marktes für schnelle Internetzugänge und multimediale IT Produkte[2], in dem die Konzerne des IT- und Telekommunikationssektors hohe Umsätze erzielen[3].

(iii) Im Gegensatz zu den Technologie- und Telekommunikationskonzernen erhalten Künstler und Produzenten von Musik bisher keine Vergütungen für die überwiegend unlizenzierten Nutzungen ihrer Produktionen.

Auf diesem Hintergrund fordern wir:

1. Angemessene Vergütung digitaler Musiknutzung

Nachhaltige Produktion von Musik und Investitionen in neue Künstler sind auf Dauer nur möglich, wenn auch Künstler und Musikproduzenten faire Vergütungen für die Nutzung der von Ihnen geschaffenen Musik erhalten.

2. Faire Rahmenbedingungen im Internet

Faire Rahmenbedingungen, in denen die Interessen von Nutzern, Technologieunternehmen, Kreativen und ihren Partnern ausgeglichen werden, sind auch im Internet unerlässlich.

Der VUT unterstützt und beteiligt sich aktiv an Bemühungen zur Selbstregulierung. Ein gerechter Interessenausgleich bedarf aber auch in Deutschland der Mitwirkung des Gesetzgebers[4].

3. Entwicklung weiterer innovativer Geschäftsmodelle

Der VUT begrüßt die neuen Angebote der letzten Jahre und unterstützt aktiv die Entwicklung aller innovativen und kundenfreundlichen Geschäftsmodelle, die eine gerechte Verteilung der Erträge beinhalten.

4. Differenzierte Betrachtung pauschaler Vergütungsmodelle

Der VUT ist offen für die Diskussion aller konstruktiven Lösungsvorschläge, einschließlich pauschaler Vergütungsmodelle.

Eine gesetzliche Pauschalabgabe für Internetzugänge („Accessrate“) zur Kompensation nicht-kommerzieller Nutzungen kann durchaus zu fairen Rahmenbedingungen im Internet beitragen. Die uns derzeit bekannten Konzeptionen sog. „Kulturflatrates“ sind jedoch noch nicht ausreichend durchdacht und lassen wichtige Fragen unbeantwortet.

5. Wirtschaftsförderung

Der VUT begrüßt das zunehmende Verständnis der volkswirtschaftlichen Relevanz der Kreativwirtschaft für Europas Zukunft.

Kleine, Kleinst- und mittelständische Unternehmen (KMUs oder Independents) sind die Treiber von Wachstum und Innovation der europäischen Kreativwirtschaft.[5] In der deutschen Musikwirtschaft generieren KMUs 60% der Unternehmensumsätze[6] und spielen insbesondere bei der Entwicklung neuer Künstler und der Schaffung kultureller Vielfalt eine Schlüsselrolle[7].

Gerade in einer Phase tiefgreifenden strukturellen Wandels durch Digitalisierungseffekte ist Wirtschaftsförderung notwendig und sinnvoll. Unterstützung von Investitionen in die Entwicklung neuer Künstler und Anpassung von Fördermodellen an die Bedürfnisse von KMUs sind naheliegende Schwerpunkte für eine wirkungsvolle Wirtschafts- und Kulturpolitik.

6. Sicherstellung des Marktzugangs für Independents

Der gleichberechtigte Zugang von Independents auch und gerade zum online Markt muss gewährleistet sein. Nötigenfalls ist er mit wettbewerbsrechtlichen Mitteln durchzusetzen.

7. Zukunftsfähige Verwertungsgesellschaften

Der VUT unterstreicht die Unverzichtbarkeit der Verwertungsgesellschaften gerade für Independents, tritt aber entschieden für deren fortlaufende Modernisierung, Demokratisierung und Verbesserung ein.

Der VUT:

Der VUT vertritt die Interessen von mehr als 1,200 kleinen und mittelständischen konzernunabhängigen Unternehmen, die für künstlerische Vielfalt und langfristiges, ambitioniertes Engagement in der Unterstützung und Entwicklung von Künstlern stehen. VUT-Firmen sind Treiber künstlerischer und technischer Innovation in der Musikwirtschaft, verantwortlich für die Entdeckung neuer Künstler, den Aufbau langfristiger Karrieren, Repertoirepflege, Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und Erschließung neuer Märkte. Die fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Kreativen und VUT-Unternehmen trägt entscheidend zur kulturellen Vielfalt im In- und Ausland bei.


[1] Siehe u.a.: Anstieg Nutzung Tonträger (ohne Radio und Internet) zwischen 1996 und 2008: 243% von 14 auf 34 Minuten täglich (Quelle: „Zeitbudget für audiovisuelle Medien“ ARD, Media Analyse SWR 2009 [http://www.ard.de/intern/basisdaten/mediennutzung/zeitbudget_20f_26_23252_3Br_20audiovisuelle_20medien/-/id=54984/sfyd65/index.html])

[2]Siehe u.a.: „Analysis Of The European Online Music Market Development And Assessment Of Future Opportunities“, S. 5, S. 50, Jupiterresearch 2009

[3]Umsätze Informationstechnik 2009: 65,4 Mrd. €, Umsätze Telekommunikation 2009: 64,3 Mrd. €  (Quelle: ITK Marktzahlen Oktober 2009, BITKOM). Umsätze der Musikwirtschaft 2007: 4 Mrd. € (Quelle: „Gesamtwirtschafliche Perspektiven der Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland“, BMWi 2009)

[4] Erforderlich sind weniger Verschärfungen der Urheberrechts als nationale und internationale Gesetzesänderungen mit dem Ziel, geltendes Recht auch durchzusetzen. Rechtsquellen wie das Urheberrecht, das Telekommunikationsrecht und das Datenschutzrecht müssen hierfür zwingend harmonisiert werden.

[5] European Council conclusions of March 2007, Council conclusions of the 27 Ministers for Culture May 2007

[6] (Quelle: „Gesamtwirtschafliche Perspektiven der Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland“, S. 24, BMWi 2009)

[7] 34% der Künstler in den Top 100 Jahrescharts der Jahre 2006 und 2007 begannen ihre Karriere bei Independents (vgl. Musikwoche Jahrescharts 2006 bis 2007)


Feb
10

VUT-Mitte und Musikmesse vereinbaren Kooperation

Pressemitteilung

Berlin, den 15. Februar 2010

Aus der Mitte entspringt ein kreativer Fluss
VUT-Mitte und Musikmesse vereinbaren Kooperation

Am letzten Donnerstag verständigten sich der Vorstand des VUT-Mitte und der Direktor der Frankfurter Musikmesse, Wolfgang Lücke über eine umfangreiche und langfristig angelegte Kooperation. Bereits bei der kommenden Musikmesse vom 24. bis 27. März 2010 soll diese Zusammenarbeit erste Früchte tragen.

Rund 20 Mitgliedsfirmen des VUT-Mitte werden sich mit ihren Künstlern auf einem von der Musikmesse gesponsorten Gemeinschaftsstand präsentieren. Das Rahmenprogramm werden zahlreiche kurze Showcases und Special Events bilden.

„Die Rhein-Main-Region soll im sportlichen Wettkampf um die „Nummer Eins“ der deutschen Musikstandorte wieder konkurrenzfähig werden“, erläutert der VUT-Mitte Vorstand Sven Robin das gemeinsame Ziel der Kooperation mit der Musikmesse. Die Zusammenarbeit soll in den kommenden Jahren ausgebaut werden.

Erst einen Tag zuvor gestaltete der VUT-Mitte die regional viel beachtete Netzwerkveranstaltung „Medienmittwoch“ mit, die sich mit rund 300 Gästen dem Thema „Ist das Rhein-Main-Gebiet als Musikstandort noch zu retten?“ widmete.

Offenkundig hat die erst im August 2009 als VUT-Hessen gegründete und kürzlich unter Einbeziehung der Bundesländer Rheinland-Pfalz, Thüringen und Saarland in VUT-Mitte umbenannte Regionalgruppe eine Lücke geschlossen und sich als lokaler Ansprechpartner in Sachen Musikwirtschaft schnell etabliert.

„Die erfreulichen Nachrichten aus Frankfurt unterstreichen erneut den großen Bedarf an lokalen Netzwerken und Ansprechpartnern, die den föderalen Strukturen der BRD mit seinen zahlreichen, historisch gewachsenen Musikstandorten entsprechen. Wir werden uns auch künftig diesem Thema sehr intensiv widmen“ sagt dazu VUT-Vorstand Peter James.

Für Rückfragen und weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Christian Arndt
Pressestelle VUT-Mitte
Tel: +49 175 279 72 70
Mail: arndt@vut-mitte.de
Web: www.vut-mitte.de


Feb
10

Rückblick auf die MIDEM 2010

Wir haben bei vielen von Euch nachgefragt und sind zu folgendem Ergebnis gekommen: die MIDEM – Resonanz bei den VUT-Unternehmen war fast durchweg sehr positiv und das, obwohl die Flure der MIDEM insgesamt deutlich leerer waren als in den Jahren zuvor.

Die Stimmung am VUT-Stand war aus unserer Sicht sehr freundlich und sehr kollegial. Trotz des z.T. ja doch sehr anstrengenden 30-Minuten-Meeting-Rhythmus kam es nicht zu unschönen Rangeleien um die begrenzte Anzahl an Besprechungstischen. Und wenn man Eure Rückmeldungen betrachtet, dann hat es Euch ja auch ganz gut gefallen . Das freut uns! Solltet Ihr dennoch Vorschläge haben, wie alles NOCH besser werden kann, dann nur zu, sagt es uns: info@vut-online.de !

Hier noch ein paar Zahlen:

- Auf der deutschen Gemeinschaftspräsenz der MIDEM waren in diesem Jahr offiziell 128 Unternehmen angemeldet.
- Davon kamen insgesamt 61 aus der VUT – Mitgliedschaft.
- Wovon sich wiederum 43 Unternehmen unter dem Dach unseres VUT-Gemeinschaftsstandes wiederfanden.
- 5 VUT- Unternehmen kamen bei der Berliner Präsenz unter und noch mal 11 fanden sich auf dem erstmalig zustande gekommenen bayrischen Stand ein.

Der alljährliche, abendliche VUT-Freibier-Umtrunk in der „Station Tavern“ fand in diesem Jahr gemeinsam mit der Berlin Music Week statt und war wieder gut besucht. Schon seltsam mit so vielen bekannten Gesichtern in einem südfranzösischen Städtchen Bier zu trinken, das ansonsten von Apotheken, Schönheitssalons und Boutiquen für die etwas ältere Klientel dominiert wird.
Und jetzt hebe die Hand wer nicht gerade am liebsten im beinahe lauen Lüftchen auf der Croisette flanieren würde anstatt gleich mal wieder Handschuhe, Mütze und Schal anzulegen, na?

Nachdem Peter James seinen Kaffeesatz konsultiert hat, können wir verkünden, dass es mit der allergrößten Wahrscheinlichkeit auch 2011 wieder einen VUT-Gemeinschaftsstand auf der Midem geben wird. Und schon im August 2010 werden wir uns wieder mit einer Anfrage bei Euch melden!


Feb
10

Musikvideos für die Kurzfilmtage Oberhausen 2010

Einsendeschluss ist schon am Montag, den 22.Februar 2010 !!!

Vom 20. April bis zum 4. Mai 2010 werden finden die 56. Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen statt. In diesem Rahmen wird auch der 12. Muvi-Preis für das beste deutsche Musikvideo verliehen, für die Ihr Eure Beiträge wie gesagt bis zum 22. Februar 2010 einreichen könnt.

Das Regelemt in Kürze:

Für den MuVi-Preis können Musikvideos eingereicht werden, deren Regie oder Produktion in Deutschland ansässig sind. Die Herkunft der Musiker oder Interpreten ist unerheblich. Die Musikstücke müssen in Deutschland auf einem käuflich erwerbbaren Tonträger vorliegen oder im Internet öffentlich zugänglich sein.

Die Videos dürfen nicht vor Januar 2009 produziert worden sein.

Das Anmeldeformular kann hier als PDF herunter geladen werden.

Kontakt:

International Short Film Festival Oberhausen
Grillostr. 34 / 46045 Oberhausen
Fon +49 (0)208 825-2652
Fax +49 (0)208 825-5413
info@kurzfilmtage.de
www.kurzfilmtage.de


Nov
09

Stellungnahme des VUT zu der Pressemitteilung “MYSPACE MUSIC AND MERLIN STRIKE COMPREHENSIVE GLOBAL AGREEMENT”

von Montag, 23. November 2009:

„Die von Merlin in der Pressemitteilung von Montag, den 23. November genannten Rahmenbedingungen der Einigung zwischen Merlin und MySpace lassen darauf schließen, dass Merlin sein Versprechen gehalten hat, gerade mit den großen sozialen Netzwerken die besten möglichen Konditionen zu erzielen.

Wir freuen uns mit allen unabhängigen Musikfirmen und ihren Künstlern, die in den letzten Monaten an die kollektive Kraft von Merlin geglaubt und sich dadurch von MySpace eine angemessene Vergütung ihrer Leistung erkämpft haben. Wir hoffen, dass dies der Anfang einer fruchtbaren Zusammenarbeit zwischen musikgetriebenen sozialen Netzwerken und unabhängigem Kulturschaffen sein wird und gratulieren Charles Caldas und Merlin zu diesem Erfolg!“  sagte Eva Kiltz, Geschäftsführerin des VUT – Verband unabhängiger Musikunternehmen e.V.

Hier finden Sie die vollständige Pressemitteilung

word_icon_1.jpgMYSPACE MUSIC AND MERLIN STRIKE COMPREHENSIVE GLOBAL AGREEMENT

word_icon_1.jpgVUT-Statement zur PM Merlin Myspace


Oct
09

VUT – Süd auf den Medientagen München

MT_Logo.klein_1.jpg

Vom 28. – 30. Oktober 2009 finden wieder die Medientage München statt.
Der VUT- Süd ist auf zwei Panels zugegen.

Der VUT – Süd präsentiert:

18 Monate Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft  -
Was hat sich für die unabhängige Musikwirtschaft verändert?

Die Initiative "Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung" wurde 2007 mit dem Ziel gegründet, positive Zukunftsperspektiven für diesen Sektor zu erschließen, indem seine Wettbewerbsfähigkeit gestärkt und sein Arbeitsplatzpotenzial besser ausgeschöpft wird. Das Ergebnis der detaillierten Analyse der kulturellen Teilbranchen waren strukturelle Informationen, anhand derer konkrete Handlungsempfehlungen und Zielvorgaben für die Politik entwickelt werden konnten. Im Rahmen der MEDIENTAGE MÜNCHEN werden nun Unternehmen der Musikwirtschaft und politisch Verantwortliche in Bayern danach befragt, was sich von diesen konkreten Zielvorgaben wie umsetzen lässt, ob sich bereits Veränderungen bemerkbar machen und welche konkreten Projekte in Planung bzw. bereits in Durchführung sind.

Auf dem Panel:

Dr. Sepp Dürr, MdL, Kultur- und Forschungspolitischer Sprecher der Grünen im Bayerischen Landtag, München
Jürgen Enninger, Sprecher VUT-Süd, Enja Records, München
Dr. Thomas Goppel, MdL, Präsident Bayerischer Musikrat, München
Heike Lies, Kulturreferat der Landeshauptstadt München
Georg Löffler, Geschäftsführer ebam / GLM Music, Vorstand VUT, München
Moderation: Johannes Waechter, Redakteur SZ-Magazin, München

Datum: Freitag, den 30.10.2009
Zeit:     14.00 Uhr
Ort:      ICM – Internationales Congress Center München

Außerdem befinden sich gleich drei VUT-Vertreter auf dem folgenden Panel:

World Wide Music Web – Wege in die Musikbranche

Auf dem Panel:


Jürgen Enninger
, Sprecher VUT-Süd, Enja Records, München
Oke Göttlich, Geschäftsführer finetunes, Hamburg
Thomas L. Scherer, Musikmanagement, Y&M HBT, München
Bernd Schweinar, Bayerischer Rockintendant, Rock.Büro SÜD, Altegolfsheim
Björn Teske, Director A & R, Sony Music Division: Columbia Deutschland, München
Dr. Ralf Weigand, Komponist, Vorstand Composers Club, GEMA-Aufsichtsrat, Vorsitzender LV Bayern des Deutschen Komponistenverbands, München
Moderation: Georg Löffler, Geschäftsführer ebam / GLM Music, Vorstand VUT, München

Datum: Donnerstag, den 29.10.2009
Zeit:     12.00 Uhr
Ort:      ICM - Internationales Congress Center München

Öffnungszeiten der Messe: 9.00 – 18.00 Uhr (freier Eintritt für Besucher)
Mehr Informationen unter: www.medientage-muenchen.de


Oct
09

Neustart des VUT – West

Berlin, den 7. Oktober 2009

Nach längerer Pause und unter neuer Leitung veranstaltet die Regionalgruppe West des VUT wieder Stammtische und Seminare für Mitglieder und Interessierte

Die Etablierung einer Regionalgruppe im Flächenstaat NRW hat sich als kein leichtes Unterfangen erwiesen. Der Aufbau des VUT – West hat jedoch kürzlich dank des Engagements von Dirk Wilberg (Community Publishing) wieder Fahrt aufgenommen.

Die Vertretung und die angestrebte Vernetzung der über 200 VUT – Mitglieder in der Region wird nicht nur langfristig, sondern auch besonders im Rahmen der zahlreichen kulturellen Veranstaltungen in und um die Kulturhauptstadt Essen 2010 von Nutzen für die Independent-Unternehmen sein.

Als erster Schritt erfolgte die Einrichtung eines Stammtisches, der zunächst einmal im Monat stattfinden wird, um auch in NRW die lokalen Netzwerke auszubauen und sich regelmäßig auszutauschen. Die drei bisherigen Stammtische fanden angesichts der großflächigen Verteilung der Mitglieder an verschiedenen Orten statt (Dortmund, Köln, Bochum). Für das nächste Zusammentreffen am heutigen Mittwoch, dem  7. Oktober hat die Firma Cargo Records in ihre Räume nach Wuppertal eingeladen.

Ein weiteres Ziel der reaktivierten Regionalgruppe ist die Schaffung von lokalen Fortbildungsangeboten,  wobei auch hier bereits ein erster Termin feststeht: am 07.11.2009 findet in Dortmund unter dem Motto „VUTwissen“ ein Seminar zum Thema „GEMA-Verteilungsplan“ statt. Referent ist VUT-Mitglied Frank Kühl vom Smarten-Up Musikverlag.

Für Rückfragen und weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

VUT West
Dirk Wilberg
Tel:  +49 (0)231.933.010.13
Mail: wilberg@vut-west.de
Web: www.xing.com/net/vutwest


Sep
09

Was verdient eigentlich ein Musiker an einem Album?

Pressemitteilung / Berlin, den 10.09.2009

Was verdient eigentlich ein Musiker an einem Album?

Independents übernehmen Aufklärungs-Arbeit im Internet

Die komplizierte Einnahmesituation im Musikgeschäft interessiert Musiknutzer und Journalisten gleichermaßen brennend  und das spätestens seit Filesharing zum gesellschaftlichen Thema hochstilisiert wurde. Nur so sind die unzähligen Artikel, Foren- und Blogeinträge zu den Künstleranteilen an CD-Verkäufen zu erklären. Leider sind die meisten Angaben nachlässig recherchiert und dementsprechend fehlerhaft, fast immer zu Lasten der unabhängig produzierenden Unternehmen.

Werden an den Künstler wirklich nur Centbeträge von einem für 15€ im Laden gekauften Album ausgezahlt? Wir haben bei Independents und Künstlern nachgefragt und sind zu einem deutlich anderen Ergebnis gekommen. Die Befragten waren sich einig, dass der Künstleranteil nur in den seltensten Fällen unter 12% liegt. Hat der Künstler auch die Komposition und den Text verfasst, sind im Schnitt 17% des Endverkaufspreises für ihn drin, da dann auch Einnahmen aus den GEMA- Lizenzen an ihn zurückfließen. Nicht einberechnet sind die indirekten weiteren Einnahmen aus der so genannten Zweitverwertung, wie sie durch Sendung im Radio, Leermedienabgabe etc. entstehen.

Ein Künstler, der einen Plattenvertrag bei einem Independent unterschreibt, dürfte also bei einem durchschnittlichen Vertrag zwischen 1,90€ und 2,60€ pro verkauftem Album à 15€ erzielen. Je nachdem, wie bekannt der Künstler bereits ist und wie geschickt er verhandelt, kann auch noch deutlich mehr für ihn drin sein.

Ein herzlicher Dank geht an dieser Stelle an Amke Block von audiomagnet und Thomas Schlegel von der Kanzlei Sasse und Partner, die die Angaben recherchiert die neue Berechnung aufgestellt haben.

„Wir sollten jede Chance nutzen, der Öffentlichkeit zu verdeutlichen, wie die Einnahmen der Musikwirtschaft wirklich verteilt werden. Sonst setzen sich Falscheinschätzungen in den Köpfen der Musiknutzer fest und Filesharing scheint nur mehr ein Kavaliersdelikt zu sein. Jeder, der sich Musik umsonst besorgt, sollte sich darüber bewusst sein, dass Künstler und Labels ohne Rückflüsse aus dem Verkauf von physischen oder digitalen Tonträgern keine neue Musik mehr produzieren und veröffentlichen können “, kommentierte Eva Kiltz, Geschäftsführerin des VUT e.V.

„Im Gespräch mit den Labels wurde klar: es gibt keine standardisierte Einnahmeverteilung. Aber in einem waren sich alle einig: in der Regel teilen Label und Künstler die Einkünfte aus Tonträgerverkäufen fair“,  so Amke Block vom Internetportal audiomagnet und Thomas Schlegel von der Kanzlei Sasse und Partner.

„Im digitalen genau wie im physischen Markt werden die Künstler in der Regel angemessen an den Einkünften der Labels beteiligt. Dennoch muss die Frage künftig beantwortet werden, wie junge, unbekannte Musiker noch Musik schaffen und davon leben sollen, wenn ihre Werke ohne Einwilligung und Kenntnis frei im Netz verfügbar sind? Hier sind Firmen wie z.B. myvideo, rapidshare, aber auch die Internet-Service-Provider wie United Internet, T-Online und Vodafone gefragt, gemeinsam Modelle mit uns – den gesprächsbereiten und nicht konzerngesteuerten Indies – zu entwickeln, um gerne auch neue Vergütungs- und lohnende Promotionkanäle zu öffnen. Bisher machen diese Konzerne mit diesen Inhalten und ihren neuen Geschäftsmodellen Profit, ohne die Kreativen angemessen zu beteiligen. Denn eines muss endlich klar werden: Auch wenn sich die Aufmerksamkeit in Einzelfällen durch kostenlose Verbreitung erhöhen lässt, können so viele Bands gar nicht auf der Welt in Konzerten auftreten oder T-Shirts verkaufen, um die Verluste aus den nicht lizenzierten Nutzungen zu kompensieren“, kommentiert Oke Göttlich, CEO und Gründer der finetunes GmbH.

ico_pdf.jpg Statistik Einnahmenverteilung beim Musikverkauf

word_icon_1.jpgPressemitteilung Erträge Musiker

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